Der aufregendste Moment eines Baus ist, wenn die Konstruktion steht — aber ob dieser Moment reibungslos und rechtskonform eintritt, entscheidet sich bereits in der Planungs- und Genehmigungsphase.
Warum beginnt hier alles?
Ein unvorbereitet, in Eile begonnenes Genehmigungsverfahren kann ein Projekt um Monate verlängern. Ein gut aufgebauter Planungsprozess verlangsamt den Bau deshalb nicht, sondern beschleunigt ihn insgesamt.
Die Abstimmungsphase
Der erste Schritt ist immer die Erfassung der Bedürfnisse des Bauherrn: Familiengröße, Lebensstil, die Eigenschaften des Grundstücks und der Kostenrahmen. Diese Phase legt das Fundament für den gesamten Plan — ein gut durchdachter Grundriss braucht später keine teuren nachträglichen Änderungen.
Das behördliche Genehmigungsverfahren
- Erstellung der Planungsunterlagen gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften.
- Abstimmung der Fachplanungen — Statik, Haustechnik, Energetik — untereinander.
- Einreichung bei den Behörden und Bearbeitung, die wir vollständig an Stelle unserer Kunden übernehmen.
Die Abstimmung der Fachplanungen ist ein kritischer Punkt: Stellt sich erst während der Bauausführung heraus, dass die Haustechnik-Trassierung mit der Statik kollidiert, ist das immer teurer und langsamer, als es bereits am Zeichentisch zu klären.
Wie lange dauert das wirklich?
Der Zeitbedarf ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich, da das Tempo der behördlichen Bearbeitung und der Fachbehörden-Abstimmungen von vielen Faktoren abhängt. Was wir jedoch selbst in der Hand haben, ist die Gründlichkeit unserer eigenen Arbeit — eine im ersten Anlauf vollständig eingereichte Dokumentation verringert die Wahrscheinlichkeit unnötiger zusätzlicher Runden erheblich.
Planung als gemeinsames Gestalten
Für uns ist die Planung kein technischer Zwang, sondern die Phase, in der sich wirklich entscheidet, was für ein Zuhause entstehen wird. Deshalb widmen wir ihr am Anfang jedes Projekts besondere Aufmerksamkeit — ob die Technologie CLT oder klassisch ist.